Intuitives Buch – Ein magisches Erlebnis
Willkommen in der Welt der aktiven Intelligenz.
Franziska Kleinelsen
5/8/2026
Wenn das Leben mitschreibt:
Ein Buch, das nicht geplant war – aus Freude erschaffen, zum Teilen bestimmt.
Samstag, 30.05.2026
Hey Friends+
dieses Buch ist nicht aus einem festen Plan entstanden. Es ist aus Freude entstanden. Aus kleinen Momenten. Aus inneren Bildern. Aus Wahrnehmungen, Farben, Geschichten und aus dem tiefen Wunsch, dem Leben wieder mehr zu vertrauen.
Bis September 2025 habe ich in der selbstbestimmten Assistenz gearbeitet. Ich habe in 24-Stunden-Schichten begleitet und dabei viel über Nähe, Distanz, Verantwortung, Präsenz und Rückzug gelernt. Diese Arbeit hat mich auf ihre ganz eigene Weise darin geschult, sensibel wahrzunehmen: Wann ist Verbindung gefragt? Wann braucht es Raum? Wann darf ich da sein – und wann darf ich mich zurücknehmen?
In den Momenten, in denen mehr Distanz da war und mein Gegenüber seine eigene Zeit verbracht hat, entstand für mich Raum. Raum zum Durchatmen. Raum für Erholung. Raum, um mich hinzusetzen und etwas Schönes zu machen.
Und genau dort begann dieses Buch.
Nicht als Projekt. Nicht als Produkt. Nicht mit einem Veröffentlichungsplan. Sondern einfach, weil es mir Freude gemacht hat.
Ich begann zu schreiben, zu gestalten, zu fühlen, zu beobachten. Ich beschäftigte mich mit Energien, Archetypen, Farben, inneren Bewegungen und den feinen Unterschieden darin, wie sich bestimmte Qualitäten im Leben zeigen können. Anfangs war es einfach mein eigener kreativer Raum. Etwas, das mir selbst gut tat.
Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto stärker wurde in mir der Gedanke: Vielleicht ist das nicht nur für mich. Vielleicht darf daraus etwas entstehen, das ich teilen kann.
Ein wundervolles Wesen aus meinem Leben hat einmal über mich gesagt, dass ich eine Geschichtenerzählerin bin. Dieser Satz ist bei mir geblieben. Nicht, weil ich ihn sofort vollständig verstanden habe, sondern weil er etwas in mir berührt hat. Heute erkenne ich darin einen Hinweis: Vielleicht geht es bei Hey Friends+ nicht nur darum, Räume zu öffnen, Produkte zu gestalten oder Ideen sichtbar zu machen. Vielleicht geht es auch darum, Geschichten zu erzählen. Geschichten, die etwas erinnern. Geschichten, die verbinden. Geschichten, die einen neuen Raum öffnen können.
Dabei hatte ich mit Hey Friends+ anfänglich eigentlich etwas ganz anderes vor.
Ich wollte ein Ladenlokal eröffnen. Ich hatte den Vertrag schon in der Hand und hätte ihn nur noch unterschreiben und wieder abgeben müssen. Der Raum war da. Die Vision war da. Die Gespräche waren schön. Es wurde gesehen, dass Hey Friends+ etwas Besonderes mitbringen könnte – eine soziale Ader, eine warme Energie, einen Ort, an dem Begegnung, Kreativität und neue Möglichkeiten zusammenkommen dürfen.
Und dann wurde ich genau in diesem Moment gekündigt.
Für mich war das erstmal ein Schock. Ich war traurig, enttäuscht und innerlich wirklich getroffen, weil es sich so anfühlte, als würde mir etwas genommen werden, was schon fast greifbar war.
Doch im Rückblick frage ich mich: Vielleicht wollte das Leben mich nicht bestrafen. Vielleicht wollte es mich anhalten. Vielleicht wollte es mich fragen lassen: Ist dieser große äußere Raum jetzt wirklich schon dran? Oder gibt es vorher noch etwas, das zu Ende erzählt werden möchte?
Denn ein Ladenlokal zu eröffnen, wäre kein kleiner, feiner Schritt gewesen. Es wäre ein großer Schritt gewesen. Ein mutiger Schritt, ja. Aber vielleicht auch ein Schritt, der zu diesem Zeitpunkt mehr Kraft gebunden hätte, als gerade gesund gewesen wäre.
Manchmal träumen wir groß, weil wir spüren, was möglich ist. Und trotzdem kann es sein, dass das Leben uns erst zu einem kleineren, klareren, echteren nächsten Schritt führt.
Während des Besichtigungsprozesses für das Ladenlokal begegnete mir in der Umgebung ein Satz, der wieder von einer Geschichtenerzählerin sprach. Auch da bekam ich diesen leisen Impuls: Vielleicht ist es gerade nicht zuerst das Ladenlokal. Vielleicht ist es zuerst dieses Buch. Vielleicht geht es gerade darum, diese eine Geschichte zu Ende zu erzählen, bevor eine neue beginnen kann.
In dem Moment habe ich es noch nicht ganz verstanden.
Heute fühlt es sich anders an.
Vielleicht bedeutete einen Raum schließen in diesem Fall: eine Geschichte zu Ende erzählen. Und vielleicht entsteht genau daraus irgendwann der nächste Raum. Vielleicht dieses Ladenlokal. Vielleicht ein anderer Ort. Vielleicht eine ganz andere Form.
Ich weiß es nicht.
Und genau darin liegt für mich auch eine Lernlektion: nicht immer nur das anvisieren zu wollen, was ich mir wünsche, sondern auch hinzuschauen, was das Leben mir gerade gibt. Denn manchmal bekommen wir nicht sofort das, was wir wollen. Manchmal bekommen wir das, was wir brauchen.
In dieser Zeit war ich auch Teil von Liberator 3.0 und dem Einflussprojekt. Durch diese Reise ist mir noch einmal tiefer bewusst geworden, wie wichtig es ist, auf das eigene Bewusstsein zu achten. Auf die eigenen Gedanken. Auf den Fokus, den man wählt. Auf das, was man in sein Feld lässt. Und auch darauf, wie man sich selbst verkörpert, um das eigene Feld mitzugestalten.
Für mich wurde immer klarer: Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu verstehen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen.
Auch auf Gedanken, die man vielleicht lange weggeschoben hat. Auf innere Sätze, die einem peinlich sind. Auf Wünsche, die man sich kaum zu denken traut. Auf Themen, die so lange im Hintergrund mitlaufen, bis man ihnen endlich erlaubt, da zu sein.
Ich habe verstanden, wie wichtig Gedankenpflege ist. Nicht im Sinne von Kontrolle oder Druck, sondern im Sinne von Bewusstheit. Gedanken zu Ende denken. Prozesse nicht abbrechen, nur weil sie unangenehm werden. Gefühle und innere Bewegungen nicht sofort wegdrücken, sondern sie wahrnehmen, sortieren und durchleben.
Denn manchmal kann es erst weitergehen, wenn etwas wirklich angeschaut wurde.
Authentisch man selbst zu sein bedeutet für mich nicht, immer nur schön, leicht und klar zu sein. Es bedeutet auch, das anzunehmen, was gerade da ist. Auch das Unfertige. Auch das Unsortierte. Auch das, was noch wachsen möchte.
Und genau darin liegt für mich eine Grundvoraussetzung für Entwicklung.
Wir können nicht dauerhaft übergehen, was in uns noch gesehen werden möchte, und gleichzeitig erwarten, dass sich unser Leben auf wundersame Weise stabil, frei und groß anfühlt. Wachstum entsteht nicht nur durch Visionen. Wachstum entsteht auch dadurch, dass wir die kleinen, echten Schritte gehen, die gerade vor uns liegen.
Während dieser Reise habe ich immer wieder erlebt, dass das Leben antwortet.
Ich dachte etwas, fühlte etwas, beschäftigte mich mit einem Thema – und kurz danach begegnete mir genau dazu ein Impuls, ein Mensch, ein Satz, ein Bild, eine Situation oder eine neue Möglichkeit. Manchmal am selben Tag. Manchmal einen Tag später. Manchmal auf eine Weise, die ich vorher nicht hätte planen können.
Für mich wurde das zu einem tiefen Vertrauensbeweis.
Das Leben hat mir immer wieder gespiegelt: Achte darauf, was du in deinem Bewusstsein trägst. Achte darauf, was du fokussierst. Achte darauf, was du halten kannst.
Denn das, was wir halten können, kann auch beständiger bei uns bleiben.
Ich habe gelernt, meine Wahrnehmung ernster zu nehmen. Nicht nur das, was ich denke, sondern auch das, was ich sehe, höre, schmecke, rieche, fühle, träume und innerlich erkenne. All diese feinen Signale können Hinweise sein. Nicht immer laut. Nicht immer logisch. Aber oft sehr klar, wenn man beginnt, ihnen zuzuhören.
Viele Menschen übergehen genau diese Hinweise. Manchmal sogar das eigene Glück. Die Liebe. Den Frieden. Das Wohlbefinden. Die Verbindung. Nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil sie nicht wirklich glauben, dass es für sie bestimmt sein könnte.
Aber wenn euch etwas berührt, wenn euch etwas ruft, wenn etwas in euch lebendig wird, dann dürft ihr es ernst nehmen.
Nicht festhalten im Sinne von besitzen oder kontrollieren. Sondern integrieren. In euer eigenes System aufnehmen. Als Ressource. Als Erinnerung. Als Möglichkeit, die in euch weiterleben darf.
Auch meine Reise nach Thailand war für mich Teil dieses Prozesses.
Es war Urlaub, ja. Es war Sonne, Meer, Kokosnuss am Strand, Boot fahren, Inseln sehen, schnorcheln mit Fischen und einfach einmal raus aus dem gewohnten Alltag. Aber es war für mich nicht nur Urlaub. Es war auch eine bewusstseinserweiternde Reise. Eine Reise, die mir Abstand geschenkt hat. Abstand zu meinem Zuhause, zu meinem gewohnten Umfeld, zu meinen Routinen und auch zu den Verantwortungen, die mich sonst sehr stark einbinden.
Ich glaube, manchmal braucht man diesen Abstand, um wieder klarer zu hören, was innen eigentlich schon die ganze Zeit spricht.
Für mich stand auf dem Plan des Lebens nicht sofort: Eröffne ein Ladenlokal. Greif direkt nach dem größten äußeren Raum.
Für mich stand offenbar erst einmal auf dem Plan: Geh. Reise. Erlebe. Atme. Triff Menschen, die dich erinnern. Sammle Energie. Komm zurück. Und bring dann das, was schon in dir gewachsen ist, in eine Form.
Kleine, aber feine Schritte.
Nicht, weil große Visionen falsch sind. Sondern weil etwas Beständiges oft besser wächst, wenn es nicht überstürzt wird.
Auch mein Buch ist auf diese Weise entstanden.
Ein Teil davon entstand mitten in meiner Reise mit Liberator 3.0 und dem Einflussprojekt. Während ich Videolektionen schaute, Impulse aufnahm, über mein Bewusstsein nachdachte und mich mit dieser aktiven Intelligenz des Lebens verband, floss vieles davon in meine Gestaltung, meine Geschichten und meine innere Ausrichtung ein.
Ich habe nicht alles am Schreibtisch geplant. Ich habe viel empfangen, gespürt, sortiert, ausprobiert und dann in eine Form gebracht.
Für mich war es ein Prozess der Kooperation mit dem Leben.
Vom leisen Impuls zum fertigen Buch.
Ich habe gelernt, auf meine Intuition zu hören und diese leise Stimme nicht nur als schönes Gefühl zu betrachten, sondern sie wirklich umzusetzen. Sie auf die Erde zu bringen. In Worte. In Bilder. In Seiten. In ein Buch.
Vom inneren Ruf zur sichtbaren Form.
Deshalb ist dieses Buch für mich nicht nur ein intuitives Buch im Ergebnis. Es ist bereits auf intuitive Weise entstanden.
Es ist die Geschichte hinter den Seiten. Eine Geschichte von Freude, Vertrauen, Akzeptanz, Umwegen, Hinweisen, kleinen Schritten und der Entscheidung, dem Leben nicht nur zuzuhören, sondern auch mit ihm mitzuschreiben.
Und genau deshalb wünsche ich mir, dass ihr es auch intuitiv nutzt.
Dieses Buch möchte nicht abgearbeitet werden. Es möchte nicht beweisen, wie diszipliniert ihr seid. Es möchte nicht, dass ihr euch zwingt, heute zehn Seiten zu lesen, nur weil man Bücher eben so liest.
Nehmt es zur Hand, wenn ihr es fühlt.
Blättert hinein, wenn euch danach ist. Schaut euch nur eine Illustration an, wenn genau das gerade reicht. Lest einen Satz. Überspringt eine Geschichte. Kommt später wieder. Legt es weg, wenn es sich nicht richtig anfühlt.
Vielleicht spricht euch an einem Tag nur eine Farbe an. Vielleicht entscheidet ihr euch danach, genau diese Farbe zu tragen. Vielleicht verändert sich dadurch eure Ausstrahlung. Vielleicht begegnet ihr jemandem anders. Vielleicht entsteht aus einer kleinen Wahrnehmung eine neue Bewegung in eurem Leben.
Manchmal beginnt Magie nicht mit einem großen Ereignis.
Manchmal beginnt sie mit einer Farbe.
Mit einem Satz.
Mit einem Bild.
Mit einem leisen inneren Ja.
Und vielleicht erzählt ihr jemandem davon. Vielleicht inspiriert ihr dadurch wieder einen anderen Menschen. Vielleicht entsteht daraus eine kleine Kette aus Freude, Wahrnehmung, Austausch und neuen Möglichkeiten.
Für mich ist genau das der Kern dieses Buches.
Es soll euch nicht sagen, wer ihr seid. Es soll euch erinnern, dass ihr fühlen dürft, was euch ruft.
Es soll euch nicht in eine Richtung drücken. Es soll euch einladen, eure eigene innere Bewegung wieder ernster zu nehmen.
Es soll euch begleiten – nicht führen.
Mein Wunsch ist, dass ihr euch durch dieses Buch wieder ein Stück mehr erlaubt, eurer Freude zu folgen. Den kleinen Impulsen. Den Farben. Den Symbolen. Den Geschichten. Den Momenten, die vielleicht unscheinbar wirken, aber etwas in euch öffnen.
Denn oft liegt in genau diesen kleinen Dingen eine große Wahrheit.
Und manchmal ist der nächste richtige Schritt nicht der lauteste, logischste oder beeindruckendste.
Manchmal ist er einfach der, der sich lebendig anfühlt.
Aus Freude erschaffen. Zum Teilen bestimmt.
Schön, dass ihr hier seid.
Vielleicht beginnt genau hier euer nächster kleiner intuitiver Schritt.
Franziska Kleinelsen
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